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Science-Fiktion ist eine Genre von Filmen , in den eine sehr große High-Tech erscheint und sich auch mit den Auswirkungen für die Zukunft beschäfftigen.

Liste der Science-Fiction-Film FilmenBearbeiten

Von 1902 bis 1949 Bearbeiten

1902
1904
1909
1910
1915
1916
1918
1920
1924
1925
1927
1928
1929
1930
1931
1932
1933
1934
1935
1936
1937
1940
1941
1944
1947
Filmreihen
  • Der Unsichtbare (Beginn 1933, zwei Fortsetzungen 1940, daneben 1942, 1944)
  • Frankenstein (neben den genannten Filmen 1942, 1943, 1944)
Serials (Fortsetzungsfilme im Kino-Vorprogramm)

Alien-Invasion und Atomkrieg (1950–1964) Bearbeiten

Im westlichen Science-Fiction-Film der fünfziger Jahre sind drei thematische Schwerpunkte festzustellen: die Alien-Invasion, die Space Opera und die Horror-Mutation von Tieren oder Menschen auf der Erde. In östlichen Filmen spielt dagegen die Erforschung des Kosmos und die Verbreitung des Sozialismus eine größere Rolle.

Die meisten Filme beschäftigen sich mit der Alien-Invasion, die in der Regel als massiver Angriff stattfindet. Die Entstehung und der Boom dieses Subgenres wird häufig in den latenten Bedrohungs- und Invasionsängsten der Amerikaner der fünfziger Jahre begründet gesehen. Die Aliens stehen in dieser Interpretation für die „Russen“. Neben dem offenen Angriff wird in dem Film Die Dämonischen auch die heimliche Unterwanderung durch die Aliens befürchtet, die vor dem Hintergrund der antikommunistischen Hexenjagd des McCarthy zu sehen ist. Auch die englische Produktion Das Dorf der Verdammten ist in diesen Zusammenhang einzuordnen. Typisch für die Filme ist auch, dass sie zumeist nicht in einer fernen Zukunft stattfinden. Morgen schon könnten die Ufos am Horizont auftauchen.

Die Gefahr einer Zerstörung der ganzen Welt durch die Atombombe wird erst ab 1959 mit den Filmen Das letzte Ufer und Die Zeitmaschine thematisiert. Die Zeit der Invasionsfilme scheint damit endgültig vorbei zu sein.

Zu Beginn der 1960er Jahre kaufte Roger Corman die Rechte an mehreren sowjetischen Science-Fiction-Filmen und brachte sie in eigenen, zum Teil erheblich veränderten englischsprachigen Fassungen heraus.

1950
1951
1952
1953
1954
1955
1956
1957
1958
1959
1960
1961
1962
1963

Die jungen Wilden (1964–1976) Bearbeiten

Die Generation junger amerikanischer Regisseure schafft in der Ära des New Hollywood Produktionen, die formal wie thematisch die klassischen Genres des Kinos radikal aufbrechen. Mit Filmen, die von den bis dato gängigen Klischees – beispielsweise der Bedrohung durch einen aggressiven Feind von Außen – abweichen, und einer mehr und mehr zivilisationskritischen, pessimistischen Grundstimmung bekommt auch der Science-Fiction-Film der 60er und 70er Jahre eine neue Qualität. Kennzeichnend dafür ist eine stärkere Fokussierung auf ökologische Themen, eine neue Darstellung von Sex und Gewalt sowie die Vermeidung von Happy Ends. Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum revolutioniert nachhaltig das gesamte Genre.

Parallel dazu experimentieren auch in Europa verschiedene Regisseure vermehrt mit Science-Fiction-Themen.

1964
1965
1966
1967
1968
1969
1970
1971
1972
1973
1974
1975
1976

Zurück im großen Kino (1977–1989) Bearbeiten

Mit dem Jahr 1977 ist der Science-Fiction-Film wieder zurück im großen Kino. Mit Krieg der Sterne und Unheimliche Begegnung der dritten Art schaffen zwei Blockbuster völlig neue Sichtweisen auf zwei Grundthemen der Science-Fiction: die Space Opera, die für die folgenden Jahre richtungsweisend werden soll, und die Idee, dass Außerirdische nunmehr nach langer Zeit (nach Der Tag, an dem die Erde stillstand) wieder als Erlösergestalt auftauchen. Die Erlösung hat dabei jedoch weniger eine politische als eine philosophische Note.

Daneben erscheint aber auch eine neue Dimension des bedrohlichen Außerirdischen in Form des Alien. Gesellschaftskritische Themen finden sich besonders in dystopischen Zukunftsszenarien (Beispiel Blade Runner) und schaffen stilistisch ein weiteres Subgenre – den Cyberpunk.

Die Helden der Fernsehserie Star Trek erobern die Kinoleinwand. Gleichzeitig entstehen in den 80ern die ersten Science-Fiction-Komödien.

1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
Filmreihen

Morphing-Effekte und die Jahrtausendwende (1990–1999) Bearbeiten

Mit den Möglichkeiten computergenerierter Spezialeffekte bekommt auch der Science-Fiction-Film der 90er Jahre neuen Schub. Filme wie Terminator 2 vergrößern den Wunsch des Zuschauers nach außergewöhnlichen Schauwerten. Das bevorstehende Millenium erweist sich als weiterer Garant für ein Interesse des Zuschauers an Science-Fiction-Geschichten. Ebenso bekommt die filmische Umsetzung von Comic-Klassikern eine neue Dimension. Ein weiteres Merkmal dieser Zeit ist die Vermischung von Science Fiction mit anderen Genren, was sich am sehr erfolgreichen Beispiel von Matrix zeigt, der ein dystopisches Zukunftsszenario mit Eigenheiten fernöstlicher Martial-Arts-Filme kombiniert.

1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
Filmreihen (einzelne Teile ohne eigene Seite)

Die Zukunft ist da (2000–heute) Bearbeiten

Die SF-Filme im ersten Jahrzehnt des beginnenden 21. Jahrhunderts kann man in zwei gegensätzliche Richtungen einteilen: Zum einen entstehen mit großem technischen Aufwand die üblichen Blockbuster-Kandidaten, denen immer häufiger der Vorwurf der Handlungsarmut gemacht wird, und die zunehmend nicht mehr die in sie gesetzten finanziellen Erwartungen erfüllen. Wenn Hollywood dem Vorwurf der Ideenlosigkeit entgeht, dann zumeist dort, wo es auf den schier unerschöpflichen Vorrat an literarischen Vorlagen zurückgreift, die eher mit schlüssigen Handlungskonzepten überzeugen. So sind die letzten drei SF-Filme von Spielberg allesamt Verfilmungen erfolgreicher Science-Fiction-Romane. Gleichzeitig erleben wir einen Boom an Remakes bekannter Science-Fiction-Klassiker und Neustarts vorhandener Serien.

Mit Avatar erlebt die CGI-Technologie Ende des ersten Jahrzehntes einen vorläufigen Höhepunkt.

Daneben gibt es aber auch Filme abseits der üblichen Hollywood-Maschinerie, die davon profitieren, dass die Kosten für Computereffekte stetig abnehmen. Filme wie Cypher, Equilibrium und Donnie Darko erscheinen zum Teil in Deutschland gar nicht im Kino und erweisen sich erst durch die DVD-Vermarktung als Erfolge. Sie und beispielsweise Butterfly Effect sind gute Beispiele für kleinere Produktionen, die nicht nur optisch sehenswert sind, sondern auch eine interessante Handlung bieten. Dazu zählen auch Indipendentproduktionen wie District 9 und Cloverfield, die teilweise oder vollständig im Stil einer Mockumentary inszeniert sind.

2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012

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